Manchmal beginnen Artikel mit “In 4 Tagen ist es wieder soweit” oder “Bald ist es endlich wieder soweit”. Diesmal nicht. Am kommenden Sonntag sitze ich vermutlich tief in der Nacht vor dem Fernseher und schaue hell auf begeistert den Super Bowl XLV. Tatsächlich kenne ich die Regeln. Früher habe ich den Sport selbst ausgeübt und nur zu schnell gemerkt, dass es nicht ganz meinem Lebensstil entspricht, mich wöchentlich bis zum Erbrechen auszupowern. Andere Sportler dürfen das und gerne schaue ich dabei auch zu.
Fraglich ist nur, wie ich mein Wochenende gestalten soll. Am Freitag Abend fahre ich zu meiner ❤. 400 Kilometer gen Norden. Etwa drei bis vier Stunden werde ich unterwegs sein. Am Montag steht die Arbeit wieder an. Heißt: Entweder fahre ich Sonntag Abend wieder Heim um alleine das Spiel anzusehen, oder ich fahre Montag morgen und schaue den Super Bowl mit meiner Freundin. Was Selbstmord wäre, da unausgeschlafen und Massenkarambolage. Bleibt wohl nur Variante 1. Zudem muss ich dann auch niemandem erklären warum der blaue Spieler dem roten Spieler weh getan hat und er nun um sein Leben rennt. Wobei es doch ein gutes Gefühl ist, einer Frau die Welt, in diesem Falles nur eine Sportart, zu erklären.
Wer hat mehr Werbespots als Dieter Bohlen und Verona Pooth zusammen? Richtig! Der