Spielkind

Du liebst Spiele. Ich liebe Spiele. Wir alle lieben Spiele. In welcher Art und Weise auch immer. Jeder spielt gerne. Das ist so. Oder schießt gerne dem ein oder anderen eine Pixelkugel zwischen die virtuellen Augen. Deswegen stellte ich mir vor einigen Wochen wieder einen Gaming Rechner in mein Zimmer. Der steht jetzt neben dem Mac Pro und ist nur fürs Spielen da. Ich habe lange überlegt ob ich viel Geld ausgeben soll, nur um wieder ordentlich zocken zu können. War ich doch Jahre lang Konsolen-Vertreter nachdem ich vor über sieben Jahren meinen damaligen Rechner durch eine PS 3 ersetzte. Und auch davor hatte ich parallel zum PC immer eine aktuelle Konsole. Irgendwann wollte ich einfach nicht mehr ständig neue Hardware kaufen und vor einem Schreibtisch sitzen. Ich wollte nur noch ein Spiel kaufen, die DVD/Blu-Ray einlegen und losspielen. Ohne Installation, ohne Grafikeinstellungen, ohne Arbeit. Nur spielen. Doch wir alle wissen wie sich das inzwischen geändert hat. Beim Kauf eines neuen Spieles gibt es schon zwei Updates die nur darauf warten einem den Spaß zu verderben. Natürlich erst nach der obligatorischen Installation. Natürlich erst nachdem man alte Installationen gelöscht hat, von der viel zu kleinen Festplatte.

Gefühlt kommt die neue Konsolen-Generation ein Jahr zu spät. Zumindest mir geht es so. Es kamen einige Gründe zusammen die mich letzten Endes dazu getrieben haben Geld für neue PC Hardware auszugeben. Und nach all den Wochen und vielen tollen Spielstunden muss ich sagen: Das war es wert!

Ach übrigens: Zu jedem Gaming PC mit Internetanschluss gehört ein YouTube Kanal. So zumindest der Eindruck, der gerade herrscht. Und da ich tatsächlich sehr begeistert einige – ja, nennen wir sie beim Namen – Let’s Play Kanäle verfolge, habe auch ich mich dazu entschlossen einen zu starten. Dies geschah schon vor einigen Tagen, lief nebenher für mich als kleiner Test und wird jetzt regelmäßiger mit Videos gefüttert. Das Ganze macht natürlich mehr Spaß, wenn sich den Kram irgendeiner anschaut. Deshalb: abonnieren!

Ich bin auch sehr daran interessiert gemeinsam durch die virtuellen Gegenden zu ziehen, Dinge zu erleben und Kanal-Kooperationen einzugehen. Wir sehen uns drüben!

To the Moon

Gestern legte ich mir spontan To the Moon zu. Das Spiel befindet sich zur Veröffentlichung dieses Textes noch 31 Stunden im Steam Angebot und kostet statt 7,99 Euro gerade noch 1,99 Euro. Dies ist die erste Episode der Reihe und absolut zu empfehlen. Das Spiel bietet 4-5 Stunden Spielspaß.

Bei dem Preis kann man nichts falsch machen. Hinter der schönen Pixelgrafik verbirgt sich ein leichtes Spiel mit einer wunderbaren Geschichte. Ihr steuert Dr. Rosalene und Dr. Watts, die es sich zur Aufgabe gemacht haben einen sterbenden Menschen den letzten Wunsch zu erfüllen. Dazu verbinden sie sich mit seinen Gedanken um mehr über den Menschen und sein Leben herauszufinden. Hierbei stößt man schon ganz am Anfang auf einige Rätsel die sich nach und nach lüften. Wirklich sehr interessant. Ich möchte unbedingt anmerken, dass es sich um ein recht leichtes Spiel handelt. Man steckt nie weiter fest und alles geht flott von der Hand. Die Geschichte ist sehr melancholisch. Wer keine Lust auf eine traurige Geschichte hat, sollte die Finger davon lassen. Alle anderen, die etwas schönes für Zwischendurch suchen, sollten zuschlagen.

Danke an Abalone für den Tipp.

Rauschen und Störung an Rode VideoMic
– Eine Lösung –

Hallo, ich hatte eine ganze Zeit lang ein Problem mit meinem Rode VideoMic, dem H1 Handyrecorder und einem XLR Kabel. Und da es auf dieser Welt nicht alles nur einmal gibt und vielleicht gerade du mit dem selben Problem zu kämpfen hast, folgt nun eine knappe Problemdarstellung und die passende Lösung.

Ich besitze ein Rode VideoMic, als Aufnahmegerät den Zoom H1 Handyrecorder und ein XLR Kabel. Bei Aufnahmen habe ich leisen Ton und ein gewisses Grundrauschen, das nach der Nachbearbeitung am Rechner viel lauter wird, da die gesamte Tonspur durch die leise Aufnahme verstärkt werden muss.

Aufnahmen an verschiedenen Quellen
Es dauerte lange bis ich dem Problem auf die Schliche kam. Fakt ist, nur mit einem guten Mikrofon hast du noch lange keinen guten Ton. Möchtest du am PC aufnehmen, ist eine hochwertige Soundkarte mit hochwertigen Anschlüssen Pflicht. Hier darf nicht gespart werden.
Das VideoMic direkt an die Kamera anzuschließen ist ebenfalls der falsche Weg. Auch hier geht eine Menge Qualität verloren. Man kommt um ein Aufnahmegerät nicht herum. Das Zoom H1 ist hier nur als Einstiegsgerät anzusehen. Es bietet einen Eingang über 3,5 Klinke und einen Kopfhöreranschluss an 3,5 Klinke zur Audiokontrolle. Zur Not kann auch mit dem Zoom H1 über die eingebauten Mikrofone direkt in Stereo aufgenommen werden. Die Aufnahmen sind sehr brauchbar. Nur auf Bewegungen während der Aufnahme sollte unbedingt verzichtet werden, da jede kleine Erschütterung direkt an das Plastikgehäuse und somit an die Mikrofone weitergegeben und aufgezeichnet werden.
Irritiert war ich also als die Aufnahmen, welches ich mit dem VideoMic machte, verrauscht waren. Ich testete später weitere Aufnahmen über meine Soundkarte und über das Motherboard. Überall das Selbe: Ein schlechtes Tonbild.

Lag es am Mikrofon, am Aufnahmegerät oder sogar am Kabel?
Schnelle Antwort vorweg: Es lag am Kabel.
Grund: Die meisten XLR Kabel, die man online kaufen kann nehmen in Mono auf. Was Sinn macht, da (ich nehme mal an) alle oder zumindest die meisten Richtmikrofone eben auf Mono ausgelegt sind. Alle meine getesteten Audioanschlüsse hingegen nehmen in Stereo auf. Ich weiß nicht was im Detail hierbei das Problem war, jedoch gibt es bei vielen XLR Kabeln in Verbindung mit Stereo Klinke ein Problem.

Lösung
Geht in einen Musikladen oder Aufnahmestudio welches Zubehör zum Verkauf anbietet. Lasst euch ein Kabel für genau dieses Problem löten. Der Trick hierbei: Aus einem Monokabel wird ein Stereokabel gelötet. Irgendwelche Kontakte sind jetzt an der richtigen Stelle und ihr werdet mit großem Vergnügen guten Ton aufnehmen können. Das Kabel nimmt nun das Monosignal einmal auf dem linken und einmal auf dem rechten Stereokanal auf.

Doch vor der Euphorie
Lasst euch noch einmal Eins gesagt sein: Nur das Kabel und das Mikrofon geben euch keinen guten Ton. Auf das Aufnahmegerät kommt es genau so an. Ob hochwertige Soundkarte oder Handyrecorder, wie in diesem Falle, bleibt natürlich euch belassen.
Ich machte nämlich genau den Fehler, dass ich mit dem gelöteten Kabel direkt eine Aufnahme am Rechner starten wollte. Alle drei Anschlüsse brachten wieder schlimme Ergebnisse. Ich sah mich kurz davor alles gegen die Wand zu werfen.

Lösung aller Probleme
Neben dem gelöteten Kabel nutze ich nun ausschließlich das Zoom H1 als Aufnahmegerät. Per USB lassen sich die Aufnahmen auf den Rechner übertragen. Oder – und das ist noch um Längen komfortabler – man installiert das Zoom H1 über USB als Soundkarte. So könnt ihr ohne Umwege direkt auf die Festplatte aufnehmen und euch am guten Ton erfreuen.

Ich hoffe sehr, dass der ein oder andere mit seinem Problem auf diese Seite hier gefunden hat und ich ihm helfen konnte.